07.10.2026 Pressemitteilung
Pressemitteilung
Friedrichshafen/Hamburg, 06. Oktober 2026
„Na, mal wieder kein Netz? Meega!“
Was in der Mobilfunkwerbung eine ziemlich schlechte Nachricht wäre, wird bei followfood zum Produktversprechen. Denn während die großen Netzanbieter mit maximaler Netzabdeckung, bester Verbindung und attraktiven Wechselangeboten werben, dreht followfood die Logik einfach um: Kein Netz ist hier die beste Lösung. Denn es geht nicht um Mobilfunk, sondern um Thunfisch – und darum, dass dieser bewusst ohne Fangnetz, einzeln mit der Angelrute gefangen wird.
Diesen Widerspruch spielt die Kampagne konsequent weiter: In mehreren kurzen Filmen tritt followfood wie ein Telekommunikationsanbieter auf, der mit möglichst wenig Netz Kund:innen gewinnen will. Ein Presenter verspricht die „No-Net-Garantie“, empfiehlt den „Wechsel zu keinem Netz“ und präsentiert sogar ein Dosentelefon.
Hinter dem schrägen Auftritt steckt eine konkrete Fangmethode: Der Echte Bonito für die beworbenen Thunfischprodukte wird mit Rute und Leine, der sogenannten Pole-and-Line-Methode, gefangen. Diese Fangmethode gilt als sehr selektiv. Der WWF empfiehlt beim Thunfischkauf unter anderem „auf Echten Bonito aus Hand- oder Angelleinenfischerei zu achten“ (Quelle: Internationaler Tag des Thunfischs). Für followfood ist diese Fangmethode bereits seit 2010 als erstes deutsches Unternehmen Teil des Produkts.
„Unsere Themen sind oft komplex und werden schnell sehr ernst erzählt“, sagt Lara Goldsworthy, Marketingleiterin bei followfood. „Wir wollen zeigen, dass das auch anders geht – und mit Humor, Leichtigkeit und guten Ideen Aufmerksamkeit für wichtige Themen schaffen. Eine gute Botschaft braucht keinen erhobenen Zeigefinger, um relevant zu sein. Das zeigt die Kampagne ‚Kein Netz‘ für mich richtig gut.“
Ungewöhnliche Wege, um Nachhaltigkeitsthemen sichtbar zu machen, haben bei followfood Tradition. Im Jahr 2016 geriet Windsurfweltmeister Philip Köster in einem Film scheinbar in ein illegales Fischernetz. 2019 löste ein vermeintliches Babydelfin-Dinner mit Inscope21 eine heftige Debatte über Beifang und Fischkonsum aus. Diesmal braucht es keinen Schockmoment. Ein Satz angelehnt an Mobilfunkwerbung reicht: „Kein Netz? Mega!“
„Als wir mit handgeangeltem Thunfisch angefangen haben, war das alles andere als selbstverständlich“, sagt Jürg Knoll, Co-Gründer und Geschäftsführer von followfood. „Heute gehört er zu unseren wichtigsten Produkten. Wenn die Kampagne Menschen dazu bringt, beim nächsten Thunfisch auf die Fangmethode zu schauen, hat sie etwas erreicht.“
Die Kampagne läuft ab Mittwoch, 7. Oktober, in den sozialen Medien und wird mit Influencer:innen sowie in Print und B2B fortgesetzt. followfood hat sie gemeinsam mit ihrem langjährigen Partner, der Hamburger Kreativagentur TankTank, entwickelt und umgesetzt.
Weitere Informationen: Zur Kampagne · Hintergrundwissen Thunfisch-Fischerei · Kampagne mit Philip Köster · Hintergrund zu „Dolphingate“
Pressekontakt
Im Auftrag der followfood GmbH:
Barbara Besser, Myriam Schreiber
Engel & Zimmermann
E-Mail: presse@followfood.de
Über followfood
followfood ist ein Lebensmittelunternehmen mit dem Anspruch, Genuss mit planetarer Verantwortung zu verbinden. 2007 als followfish gestartet, umfasst das Sortiment heute mehr als 150 Produkte aus ökologischer Landwirtschaft und Fischerei nach eigenen, öffentlich zugänglichen, Richtlinien. Seit den Anfängen setzt followfood auf Transparenz in der Lieferkette: Über den Tracking-Code auf jeder Verpackung können Verbraucher:innen mehr über Herkunft, Ökobilanz und Herstellung der Produkte erfahren.
Unter dem Leitgedanken „Was wir essen, verändert die Welt.“ entwickelt followfood eigene Standards und Projekte rund um die Lebensmittelproduktion. Dazu gehören der Impact Report, eigene strenge Fischerei-Richtlinien sowie Projekte zum Aufbau und zur Weiterentwicklung regenerativer ökologischer Landwirtschaft.
2024 erzielte followfood einen Umsatz von rund 70 Millionen Euro. In der Branche erhielt followfood zahlreiche Auszeichnungen wie den Deutschen Nachhaltigkeitspreis (3x im Jahr 2024), die Aufnahme in die Top 50 der innovativsten Mittelständler (Platz 7) sowie den Sustainable-Impact-Award.