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Pressestimmen

followfood veröffentlicht transparent Fischereirichtlinien 2.0 – begleitet von WWF, Universität Hamburg und weiteren Expert:innen

31.03.2026 Pressemitteilung

Pressemitteilung

Friedrichshafen/Hamburg, 31. März 2026

Über bestehende Zertifizierungen hinaus: followfood definiert eigene Kriterien zu Klimaschutz, Ökosystemen, Fischbeständen und sozialen Standards – mit erstem Klimakriterium für Fischerei.

followfood veröffentlicht die zweite Version seiner Fischereirichtlinien und macht sie transparent opensource verfügbar. Mit diesen Richtlinien treibt das Unternehmen für nachhaltige Lebensmittel die Nachhaltigkeitsbemühungen der Branche weiter voran. Die followfood Fishery Sourcing Guidelines 2.0 definieren sechs Beschaffungskriterien, anhand derer jede Fischerei, aus der followfood bezieht, jährlich bewertet wird. Sie gehen in zentralen Bereichen deutlich über die bestehenden Zertifizierungen am Markt hinaus und zeigen damit wie transparente und verantwortungsvolle Lieferketten in der Seafood-Branche schon heute aussehen können. Beispielsweise mit dem ersten Klimakriterium für die Fischerei.
followfood bezieht seit seiner Gründung ausschließlich aus Fischereien mit MSC-Zertifizierung – dem aktuell wichtigsten Standard für nachhaltigen Fischfang. Gleichzeitig ist followfood der Überzeugung, dass ein zukunftsfähiges Wirtschaften noch weiter gehen muss. Beispielsweise durch mehr Transparenz, strengere Vorgaben zum Bestandsstatus oder ein verbindliches Klimakriterium. Mit Unterstützung internationaler Expert:innen aus Wissenschaft und NGOs – darunter der WWF, BlueYou und die Universität Hamburg – hat followfood deshalb sechs eigene Sourcing-Kriterien entwickelt, die konsequent über die MSC-Zertifizierung hinausgehen. Das schafft einen Nachhaltigkeitsleuchtturm für die Branche.

„Als followfood wollen wir immer wieder aufs Neue Maßstäbe setzen, die die ganze Branche voranbringen. Daher haben wir uns der Herausforderung gestellt über bestehende Zertifizierungen hinaus zu agieren.
Nachhaltige Beschaffungsrichtlinien stehen immer vor der Herausforderung marktseitig umsetzbar zu sein. Mit unseren followfood Fischereirichtlinien haben wir genau diesen Sweetspot gefunden. Der MSC ist als einziger globaler Nachhaltigkeitsstandard bereits sehr wichtig, auch für uns sind dessen Daten unabdingbar. Gemeinsam können wir zeigen, dass eine Lebensmittelwirtschaft innerhalb der planetaren Grenzen möglich ist, sie jedoch stetiger Weiterentwicklung bedarf.“
Julius Palm, Head of Strategy & Brand bei followfood sowie Vorstand im Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft

Die sechs Kriterien im Überblick
Jede Fischerei, aus der followfood bezieht, wird jährlich anhand der folgenden sechs Kriterien bewertet. Erfüllt eine Fischerei auch nur eines davon nicht, wird sie aus dem Sortiment ausgeschlossen.

  1. Selektivität - Anteil MSC Zielarten
    followfood bezieht aus Fischereien, bei denen die MSC-zertifizierten Zielarten mindestens 60 % des Gesamtfangs ausmachen. So wird sichergestellt, dass die Fischerei wirklich zielgerichtet und nachhaltig ist. Zudem, dass der Großteil des Fangs einer Fischerei tatsächlich den strengsten Kriterien des MSC unterliegt und in einem guten Zustand ist. Ein Aspekt, den der MSC, aufgrund von vielen gemischten Fischereien, nicht bewertet.
  2. Bestandsstatus und Befischungsintensität
    Die Zielart muss sich in einem gesunden, nachhaltig befischbaren Zustand befinden. followfood setzt hierbei noch stärker auf ein Vorsorgeprinzip. Zusätzlich werden Fischereien ausgeschlossen, wenn Arten in einem kritischen Zustand sind, die mehr als 5 % des Fangs ausmachen.
  3. Gefährdete, bedrohte und geschützte Arten (ETP-Arten)
    Keine Fischereipraxis darf eine Population gefährdeter, bedrohter oder geschützter Arten – darunter Meeresschildkröten, Haie oder Meeressäuger – signifikant gefährden. followfood führt auf Grundlage der MSC-Auditdaten eine eigenständige Bewertung der bekannten Wechselwirkungen durch und bezieht wissenschaftliche Veröffentlichungen und zusätzlich aktuelle NGO-Berichte mit ein.
  4. Fangmethode und Ökosystem
    followfood setzt keine neuen Projekte mit Rohware aus Grundschleppnetzfischerei und einem langfristigen Austausch der bestehenden Produkte um. Sie schädigen Meeresbodenhabitate langfristig. Darüber hinaus bewertet followfood den Einsatz von „Fischsammlern“ (FADs), das Risiko durch verlorenes Geisterfanggerät sowie die Qualität der Managementstrategien zum Schutz gefährdeter Meeresökosysteme.
  5. Treibhausgasemissionen
    Fischereien tragen zu rund 4 % der lebensmittelbezogenen Treibhausgasemissionen bei – ein Aspekt, den bestehende Nachhaltigkeitszertifizierungen bislang nicht bewerten. followfood schließt diese Lücke mit einem eigenen Klimakriterium, das auf der Kraftstoffintensität (Liter je Tonne Fang) basiert. Aus Fischereien, die das Dreifache des globalen Medians überschreiten, wird nicht mehr bezogen.
  6. Soziale Standards
    followfood bewertet die gesamte Lieferkette – von der Fischerei bis zum verarbeitenden Betrieb – anhand international anerkannter Sozialzertifizierungen sowie eines länderspezifischen Risikomodells auf Basis der Weltbank-Governance-Indikatoren.

Darüber hinaus macht followfood auf zwei weitere Herausforderungen der Fischerei aufmerksam: Tierwohl und Meeresverschmutzung. Fische werden von followfood ausdrücklich als empfindungsfähige Lebewesen anerkannt. Mithilfe eines Fragebogens sollen das Bewusstsein innerhalb der Branche gestärkt und erste Daten erhoben werden. Gleichzeitig rückt followfood die Meeresverschmutzung in den Fokus, die zu einem großen Teil auch aus der Fischerei resultiert. Auch hier sollen Daten gesammelt und die Sensibilität der Problematik branchenweit erhöht werden.
Die Kriterien wurden in einem mehrjährigen Prozess mit einem Expertenbeirat aus Fachleuten des WWF, der Universität Hamburg und weiterer Institutionen entwickelt, intern getestet und iterativ verfeinert. followfood versteht die eigenen Richtlinien dabei als Ergänzung zu bestehenden Zertifizierungssystemen – nicht als Ersatz. Die Guidelines sind als Open-Source-Dokument veröffentlicht, damit auch andere Unternehmen davon profitieren können.


Auf der followfood Website stehen die vollständigen followfood Fishery Sourcing Guidelines 2.0 zum Download bereit. Hier finden Sie weiterführende Informationen.

 

Pressekontakt

Im Auftrag der followfood GmbH:
Barbara Besser, Myriam Schreiber
Engel & Zimmermann
E-Mail: presse@followfood.de


Über
followfood

Der nachhaltige Lebensmittelhersteller followfood sieht sich als Bewegung für die Regeneration unseres Planeten. Ursprünglich als “followfish” mit nachhaltigem Fischfang bekannt, produziert das Unternehmen mittlerweile über 150 (Bio-)Produkte, die alle unter mitweltfreundichen Bedingungen entstanden sind – ganz nach der Maxime „Was wir essen, verändert die Welt.“ Damit verbindet followfood Genuss und gutes Gewissen wie kein anderes Unternehmen und macht dies über den bekannten Tracking-Code auf jeder Verpackung transparent rückverfolgbar. followfood will als moderne Food-Brand den Zeitgeist treffen und besonders jüngere Generationen wie Gen Z und Alpha gezielt ansprechen – mit dem Ziel, Bio aus der "elitären Bubble" herauszuholen und in den Mainstream zu bringen.

Mit eigenen Projekten setzt followfood beim Ausbau regenerativer Öko-Landwirtschaft neue Maßstäbe. Die followfood-Fischerei-Richtlinien gelten als die strengsten im Markt. 2024 hat das Unternehmen einen Umsatz von 70 Millionen Euro erzielt. In der Branche erhielt followfood zahlreiche Auszeichnungen wie den Deutschen Nachhaltigkeitspreis (3x in 2024), die Aufnahme in die Top 50 der innovativsten Mittelständler (Platz 7) sowie den Sustainable-Impact-Award.

www.followfood.de

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Presseanfragen an:
presse@followfood.de

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