16.12.2025 Pressemitteilung
Pressemitteilung
Friedrichshafen/Hamburg, 16. Dezember 2025
Das nachhaltige Lebensmittelunternehmen followfood veröffentlicht seine zweite Gemeinwohl-Bilanz. Mit 725 Punkten baut es seinen Spitzenwert aus dem Jahr 2022 noch einmal aus und zählt damit zu den Vorreitern der Branche.
Die Veröffentlichung von followfood kommt zeitgleich mit den Ergebnissen der EU-Trilog-Verhandlungen Omnibus: Das EU-Parlament und der Rat entschieden sich am 9. Dezember für eine abgeschwächte Form des Lieferkettengesetzes CSDDD und der Nachhaltigkeitsberichterstattung CSRD. followfood setzt mit seiner neuen Gemeinwohl-Bilanz hingegen ein klares Zeichen für mehr Transparenz und Impactsteuerung in der Wirtschaft. Damit zeigt das Unternehmen deutlich, dass Transparenz, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit miteinander vereinbar sind.
Transparenz bedeutet für followfood, die sozial-ökologischen Auswirkungen entlang seiner gesamten Lieferkette zu kennen – und sie über die eigene Innovation des Tracking-Codes nachvollziehbar zu kommunizieren. Dadurch kann followfood Risiken einschätzen, Verbesserungspotentiale identifizieren und erlaubt seinen Kund:innen eine informierte Kaufentscheidung zu treffen. Dies ermöglicht sowohl ein verantwortungsvolles Wirtschaften als auch ein zukunftsfähiges Geschäftsmodell.
Entgegen der aktuellen politischen Entwicklung zeigt followfood, dass hohe Transparenz- und Nachhaltigkeitsstandards zur wirtschaftlichen Stabilität beitragen. Das Unternehmen verkaufte auch in diesem Jahr mehr Produkte als im Vorjahr und baut seine Marktposition weiter aus. followfood investiert gezielt in Impact- und Datenkompetenz entlang der Lieferkette und in einzigartige nachhaltige Beschaffungswege. Nachhaltigkeit ist dabei kein Zusatz, sondern integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie und ein klarer Wettbewerbsvorteil.
„Mit unserer Gemeinwohl-Bilanz wollen wir zeigen, dass Nachhaltigkeit und Transparenz zentral für ein zukunftsfähiges Geschäftsmodell sind. Das Fatale an der Omnibus-Entscheidung ist, dass sie nicht die Haltung der Mehrheit der Unternehmen abbildet: In der Wirtschaft ging es längst um das Wie, nicht um das Ob. Deshalb bestraft die Entscheidung der EU viele Unternehmen und zerstört Vertrauen in wirkungsvolle Marktregeln. Ein wirksames Lieferkettengesetz wäre kein Bürokratiewahn, sondern würde den EU-Binnenmarkt widerstandsfähiger und Geschäftsmodelle zukunftsfähig machen“, erklärt Julius Palm, stellvertretender Geschäftsführer und Head of Strategy & Brand von followfood, sowie Vorstand im Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft.
followfood geht bewusst – und das schon seit der Unternehmensgründung – einen anderen Weg: Trotz der regulatorischen Kehrtwende hält das Unternehmen an seinem Kurs fest und verpflichtet sich freiwillig zur umfassenden Transparenz. Mit einem dreiköpfigen Impactteam positioniert sich followfood hier strategisch und integriert zum ersten Mal eine fundierte Öko- und Klimabilanz für die gesamte Lieferkette.
Eine Zusammenfassung der Gemeinwohl-Bilanz und den gesamten Bericht zum Download: www.followfood.de/gemeinwohl-bilanz
Pressekontakt
Im Auftrag der followfood GmbH:
Barbara Besser
Engel & Zimmermann
E-Mail: presse@followfood.de
Über followfood
Der nachhaltige Lebensmittelhersteller followfood sieht sich als Bewegung für die Regeneration unseres Planeten. Ursprünglich als “followfish” mit nachhaltigem Fischfang bekannt, produziert das Unternehmen mittlerweile über 150 (Bio-)Produkte, die alle unter mitweltfreundichen Bedingungen entstanden sind – ganz nach der Maxime „Was wir essen, verändert die Welt.“ Damit verbindet followfood Genuss und gutes Gewissen wie kein anderes Unternehmen und macht dies über den bekannten Tracking-Code auf jeder Verpackung transparent rückverfolgbar. followfood will als moderne Food-Brand den Zeitgeist treffen und besonders jüngere Generationen wie Gen Z und Alpha gezielt ansprechen – mit dem Ziel, Bio aus der "elitären Bubble" herauszuholen und in den Mainstream zu bringen.
Mit eigenen Projekten setzt followfood beim Ausbau regenerativer Öko-Landwirtschaft neue Maßstäbe. Die followfood-Fischerei-Richtlinien gelten als die strengsten im Markt. 2024 hat das Unternehmen einen Umsatz von 70 Millionen Euro erzielt. In der Branche erhielt followfood zahlreiche Auszeichnungen wie den Deutschen Nachhaltigkeitspreis (3x in 2024), die Aufnahme in die Top 50 der innovativsten Mittelständler (Platz 7) sowie den Sustainable-Impact-Award.