Handangeln (auch Handleine und Angelrute oder Pole and Line genannt), wie sie zum Beispiel in der Fischerei auf Thunfisch eingesetzt werden, bestehen aus einfachen Ruten mit Angelschnüren und Haken.
Sie werden – wie der Name vermuten lässt – mithilfe reiner Muskelkraft vom Heck eines Fangschiffes aus bedient. Die Ruten waren früher aus Holz oder Bambus und sind heute meist aus modernen, leichten Materialien wie Fiberglas. Mit Köderfischen und Sprühwasser locken die Fischer ihren möglichen Fang an, der sich am Haken verbeißt und dann an Bord geschwungen wird. Da die Haken keine Widerhaken haben, flutscht der Fisch von der Angel direkt auf das Bootsdeck. Für große Tiere müssen zwei bis drei Fischer gemeinsam anpacken. Diese Art der Fischerei hat keinerlei Bodenauswirkungen und ist im Normalfall sehr selektiv.

Auswirkungen: sehr selektiv, keine Auswirkungen auf den Meeresboden. Kein Beifang. Manchmal Fische, die nicht „Zielfang“ sind; diese werden aber immer verwertet. Bei unserem Dosenthunfisch setzen wir zu 100 % auf Fisch aus Angelruten-Fischerei. Diese Fangmethode gilt als eine der selektivsten und daher nachhaltigsten der Welt.
Siehe hierzu auch unseren Magazinbeitrag „Thunfischfang auf Maandhoo Island“.

2013 wurde unsere Fischerei von Galileo (Pro7) begleitet. Hier könnt ihr den gesamten Beitrag über unseren Thunfisch anschauen.

Quelle:  

Fanggerätekatalog | Marine Stewardship Council (msc.org) 

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