18.03.2021 Pressemitteilung

Aufsehenerregender Prank mit Influencerin Melina Sophie als Kick-off für eine umfassende Diskussion über Lebensmittelkonsum/ B-to-C-Kampagne stellt Tracking-Code und Wissen über Lieferketten, Zutaten und Ökobilanz in Mittelpunkt.

„Das hat sie nicht gemacht!“ „Sag mir, dass es wieder weggeht!“ Die Reaktionen unter dem neuesten Instagram-Posting der bekannten Influencerin @melinasophie zeigen, wie ungläubig ihre Follower sind: Melina Sophie hat sich scheinbar einen QR-Code auf die Stirn tätowiert und dabei in den sozialen Medien für reichlich Zündstoff gesorgt. Nun liefert die Influencerin die Auflösung: Das Tattoo ist ein Prank in Zusammenarbeit mit followfood, dem Pionier für nachhaltige Lebensmittel. Der QR-Code auf der Stirn von Melina Sophie weist direkt auf den Tracking-Code von followfood hin, der Produzent*innen, Lieferketten, Zutaten und – neu – die Ökobilanz von Lebensmitteln ausweist. Mit der Aktion will followfood Konsument*innen dazu auffordern, ihren Lebensmittelkonsum unter sozial-ökologischen Gesichtspunkten zu hinterfragen.

Die Auflösung zum Prank liefert Melina Sophie in einem aktuellen Video auf ihrem YouTube-Kanal. Darin macht sie klar, wie wichtig es ist, sich so gut wie möglich über die Lebensmittel zu informieren, die man zu sich nimmt. „Der QR-Code hier ist Fake. Aber was da draußen passiert ist leider real! Deshalb habe ich das Ganze gemacht“, sagt Melina Sophie. Der Influencerin folgen auf YouTube 1,8 Mio. Menschen, auf Instagram 3,6 Mio. Mit der außergewöhnlichen Aktion möchte sie ein Zeichen setzen – um Menschen zur Frage zu führen, welche Konsequenzen das eigene Essen auf die Umwelt hat und um mehr Lebensmittelunternehmen dazu zu bringen, transparente Informationen über ihre Produkte herauszugeben.

Der QR-Code auf der Stirn von Melina Sophie weist unmittelbar auf den Tracking-Code von followfood hin, den das Unternehmen 2007 erfunden hat. Dieser Code befindet sich auf jeder Produktpackung der beiden Biomarken „followfood“ und „followfish“ des Unternehmens und führt Konsument*innen auf eine Trackingseite. Dort erhalten sie Informationen zu Produktionsorten, Fang- und Anbaumethoden, Verarbeitungsprozessen sowie Zutaten und können ganz neu auch die Ökobilanz jedes Produktes einsehen.

@melinasophie
Bildcredit: @melinasophie

Mit der Aktion will followfood Konsument*innen dazu motivieren, sich mehr über die Lebensmittel zu informieren, die sie konsumieren und bei ihrem Einkauf auch sozial-ökologische Gesichtspunkte zu bedenken. Gleichzeitig verbindet das Unternehmen vom Bodensee mit der Aktion auch die Forderung an Politik und Wirtschaft nach mehr Lebensmitteltransparenz.

„Wir wollen ein Treiber sein für positive Konsumveränderungen und für mehr Transparenz der Lebensmittelhersteller. Was wir essen, hat unmittelbare Auswirkungen auf unsere Umwelt. So ist die Landwirtschaft für ca. 45 % des CO2 Anstiegs der letzten 50 Jahre verantwortlich und damit einer der größten Hebel gegen den Klimawandel“, so Jürg Knoll, Geschäftsführer von followfood. „Aber die wenigsten Menschen wissen darüber Bescheid. Kaum jemand weiß etwa, dass zum Beispiel nur 10 % des Fischfangs nachhaltig gefangen wird, dass ein handelsüblicher Apfel 67-mal gespritzt wird oder dass 30 % der weltweiten Böden bereits zerstört sind. Wir sind sicher: Nur das Wissen um Lebensmittel führt zur Hinterfragung und Veränderung des eigenen Verhaltens.“

Konzipiert und umgesetzt wurden Prank und Kampagne vom langjährigen Agenturbetreuer TankTank in Hamburg. Bereits vor zwei Jahren hat followfood mit dem Prank um einen vermeintlich verspeisten Baby-Delphin für große Aufmerksamkeit gesorgt und unter dem Motto „Was wir essen darf, nicht die Welt kosten“ auf das Thema Lebensmitteltransparenz hingewiesen.

Zur Kampagnen-Landingpage:
https://followfood.de/tracking-code.html